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RP Eisenbahn
GmbH
Schienenwege sind zentrale öffentliche Infrastrukturen
zur Sicherung der Mobilität der Menschen. Ihre Zukunft
wird derzeit jedoch vorrangig von der Stärkung der Leistungsfähigkeit
und der Sicherung der Finanzierung bestimmt. Vor dem Hintergrund
enger öffentlicher Finanzierungsspielräume gelten
privatwirtschaftliche Lösungen als Alternative zur öffentlichen
Vorhaltung.
Die RP Eisenbahn GmbH als privater Anbieter von Eisenbahnverkehrsleistungen
hat sich auf den Betrieb von Eisenbahninfrastrukturen spezialisiert.
Die Gesellschaft nimmt Eisenbahninfrastrukturen in Betrieb und
hält sie für Schienenpersonennahverkehr und Güterverkehr
vor. Das im April 1998 von zwei privaten Gesellschaftern gegründete
Eisenbahnunternehmen begann seine Geschäftstätigkeit
im Jahre 1999 mit der Wiederinbetriebnahme von Eisenbahnstrecken
im Hunsrück und in der Pfalz. Große Beachtung fand
dann die Wiederinbetriebnahme der Strecke Freiberg-Holzhau im
Freistaat Sachsen im Jahre 2000. Im Frühjahr 2001 gründete
die RP Eisenbahn GmbH gemeinsam mit der Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft
(CVAG) ein Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen mit Sitz in Chemnitz.
Die RIS Sachsen GmbH konnte von der Bündelung der Kompetenzen
ihrer Gesellschafter profitieren. So konnte die Gesellschaft
mittlerweile drei Nebenstrecken wieder in Betrieb nehmen. Es
handelt sich dabei um die Strecken Chemnitz-Stollberg (KBS 522),
Stollberg-St. Egidien (KBS 523) und Niederwiesa-Hainichen (KBS
516).
Seit September 2006 obliegt die Betriebsführung für
die Strecke Heimbach-Baumholder (Rheinland Pfalz) ebenfalls
der RP-Eisenbahn GmbH.
Mit der RP-Eisenbahn GmbH hat sich somit eine Alternative für
die Fortentwicklung von Verkehrsinfrastrukturen etabliert, die
eine langfristig wirtschaftliche Basis darstellt. Sämtliche
Projekte sind rentabel einerseits und anderseits preiswürdig
hinsichtlich der Folgekosten für die öffentliche Hand. |
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